#gamechanger

Für meine Initiative #UnternehmermachenZukunft” suche ich inspirierende Unternehmer mit Potenzial, die Welt zum Besseren zu verändern. Ein Kunde von mir ist das Essener Startup Unigy. Es bietet automatisierte Lösungen im Energiehandel an. Kann man vergleichsweise risikoarm Geld verdienen und dabei noch etwas Gutes tun? Unigy zeigt wie das geht. Mit ihrem Geschäftsmodell leisten sie einen echten Beitrag zur Energiewende.

Im neuen Post stelle ich “die Algotrader” vor.

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Die Geschäftsidee

Unigy betreibt ein automatisiertes Datenanalyse- und Handelssystem. Damit bringen die vier Gründer Produktion und Verbrauch im Energiehandel in Einklang. In Skandinavien tummeln sich schon zahlreiche Unternehmen, die dieses Geschäftsmodell betreiben. Bei uns steckt allerdings noch vieles in den Anfängen.Während sich bei den vergleichbaren Firmen dort zum Teil große Finanzinvestoren im Hintergrund finden, arbeitet die in 2019 gegründete Unigy GmbH in Deutschland (noch) eher in einem Nischenmarkt. Dabei leistet sie mit ihrem Geschäftsmodell einen echten Beitrag zur Energiewende, indem ihre Systeme quasi wie ein „Regler“ an den Energiemärkten wirken – und Produktion und Verbrauch bei jedem denkbaren äußeren Ereignis abgleichen, z.B. bei Starkwetter. Damit tragen sie dazu bei, dass weder zuviel noch zuwenig Energie verbraucht wird.

 

Darin liegt das große Potenzial

Das Angebot von Unigy ist interessant für kleine und mittlere Stadtwerke und größere Industriekunden, die über freie Erzeugungs- oder Nachfragekapazitäten verfügen – und diese noch nicht erfolgreich im Intraday vermarkten. Chancen bietet das Startup aber auch für Investoren, die in den Strom-, Gas- und C02-Handel einsteigen möchten. Sie können durch das Unternehmen an den volatilen Energiemärkten und der Energiewende partizipieren.

Unigy handelt aktuell an der deutschen Energiebörse. Miteigentümer ist das kommunale Versorgungsunternehmen RhönEnergie aus Fulda.  Es verbindet sogenanntes Algotrading mit KI & Machine Learning. Das heißt, dass die von ihm entwickelten Algorithmen völlig automatisiert

• Strom, Gas und CO2 handeln

• Energieportfolien optimal bewirtschaften

• Risiken in der Energiebeschaffung minimieren.

Kaum kopierbares Geschäftsmodell

Die Köpfe hinter Unigy sind jahrelange Spezialisten in ihrem Feld. Die vier Gründer Hind Seiferth, Jan Knoche, Matthias Lohse und Khouschnaf Ibrahim kommen von den großen Energieversorgern und -händlern wie z.B. der EnBW, E.on oder Bayerngas.

Aufgrund ihrer Erfahrung haben sie schon viele Marktsituationen miterlebt und verstehen sofort die Auswirkungen von außergewöhnlichen Ereignissen wie z.B. Starkwetter auf die Energiemärkte. Dieses Wissen lassen sie kontinuierlich in ihre Systeme einfließen. Was, wenn die Temperatursäule am 24. Dezember auf 21 Grad hochklettert? So ein außergewöhnliches Ereignis zu Weihnachten verändert sofort den Energiebedarf und somit die Marktpreise. Wo jetzt die üblichen händischen Prozesse an ihre Grenzen kommen würden, schlägt ihr Algotrader zu und handelt zuverlässig und in Einklang mit den neuen Gegebenheiten.

Warum lohnt sich ein Invest?

Das Startup arbeitet heute bereits hochautomatisiert. Alle nötigen Systeme sind vorhanden, das technische Setup ist somit da. Was fehlt, um zu wachsen und noch mehr Kunden gute Ergebnisse zu bieten, ist ein größeres Handelsvolumen an den Märkten. Dafür muss Unigy die entsprechenden Sicherheiten hinterlegen.

Insofern fördere ich die vier Gründer, die auch persönlich noch sehr sympathisch und integer sind. Ich hoffe, dass sie mit diesem Post noch viel mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen können.

Fotos: Beitrag zur Energiewende an der Ruhr

Copyright / Bildnachweis: Fotos von Marc Vollmannshauser

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Paula Brandt ist Expertin für neue Unternehmensführung. Sie begleitet CEOs, die sich und ihr Unternehmen für die Zukunft aufstellen wollen. In diesem Blog kommentiert sie regelmäßig aktuelle Trends.

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