Event: Wie agil muss
ein Unternehmen sein?

Der  Fireside Chat ist ein Business Networking Event. Ausgewählte Redner beleuchten verschiedene Perspektiven auf ein aktuelles Thema. Die Redner und das Publikum diskutieren anschließend über die Facetten. Die migosens GmbH veranstaltet das Event am 11. April 2019 im Camp Essen. Zu Gast sind Paula Brandt und Alexander Hochgürtel, mit dem Thema „#Work Smart – Der neue Wettbewerbsfaktor: Agile Unternehmenskultur“.

Fireside Chat a la Ruhrpott

 

Zwei versierte Referenten, viele diskussionsfreudige Zuhörer und die Camp-Wurst vom Grill: Das sind die Zutaten eines erfolgreichen Fireside Chats im Ruhrgebiet. Die ->migosens GmbH hat das Format im Ruhrgebiet etabliert. Neben Impulsvorträgen der Redner sind Fragen und Diskussion des Publikums im Vordergrund. Das strukturierte Netzwerktreffen sorgt für ein direktes Gespräch zwischen Teilnehmern.

Als Redner sind Paula Brandt und Alexander Hochgürtel eingeladen. -> Paula Brandt ist Expertin für Firmenwachstum und -> Alexander Hochgürtel ist Chief Strategy Officer der Q.One Technologies GmbH. In nur 10 Minuten liefern Sie knackige Denkanstöße. Die Impulse werden gemeinsam mit dem Publikum diskutiert. Der geschäftsführende Gesellschafter der migosens GmbH Paiman Minavi moderiert die Diskussion und bringt immer wieder neue Denkanstöße zur Leitfrage des Abends: Welche Rolle spielt agile Unternehmenskultur als Wettbewerbsfaktor für Unternehmen?

Gibt es ein Kochrezept für agile Unternehmenskultur?

 

 

Paula Brandt stellt zum Einstieg vier Thesen auf. Das Thema: Wie kann ein mittelständischer Geschäftsführer eine agile Unternehmenskultur umsetzen? Wichtig zu wissen ist, dass nicht alle Veränderungen in allen Teams umgesetzt werden können. In der Diskussion bestätigen die Teilnehmer diese These, und die Konsequenzen werden ausgelotet. Nicht jede Führungspersönlichkeit will eine Veränderung oder ist dazu selbst in der Lage. Eine Veränderung verlangt persönliche Weiterentwicklung. „Die begleitenden Wachstumsschmerzen führen in Coachings nicht selten zu Tränen, selbst bei auf den ersten Blick hartgesottenen Führungskräften“ so Paula Brandt.

Das persönliche „Warum“

 

 

 

Alexander Hochgürtel skizziert seine Erfahrungen aus der Startup-Welt: Wesentlich stärker als in Konzernen sind Startups durch ihr ganz persönliches „Warum“ motiviert. Illustriert wird dies im „Goldenen Kreis“ von Autor und Unternehmensberater Simon Sinek. Die Details des „Was“ und „Wie“ der eigenen Tätigkeit sind einfach detailliert dargestellt. Das „Warum“ ist unscharf und schwierig festzunageln. Die persönlichen Werte und Vorstellungen jedes Mitarbeiters sind wichtige Bausteine der Unternehmenskultur.

Unternehmenskultur in der Praxis

 

 

 

 

In der Diskussion zeigt sich: Eine Unternehmenskultur ist als Begriff schwer zu fassen und existiert in der Praxis fast nie. Solche Kulturen existieren aber in überschaubaren Teams und Abteilungen. „Die Entwicklung solch unterschiedlicher Kulturen und Ökosysteme muss unbedingt zugelassen werden“ so Paula Brandt. Die Mitarbeiter bekommen so eine Chance, ihren „Tribe“ zu finden. Ein Tribe ist eine Gruppe von Leuten, die ähnlich ticken. Jeder Einzelne kann auf die Weise sein Potenzial am besten ausschöpfen.

Die Auswahl von Bewerbern anhand schwammiger Kriterien wie „Passt die zu uns?“ birgt aber auch ein Risiko, so ein Diskussionsteilnehmer. Wenn die Auswahl von Bewerbern nur der Führungskraft überlassen wird, endet dies oft mit einem völlig homogenen Team. Das Team ist dann in ein oder zwei Gebieten hervorragend aufgestellt, aber in allen anderen ahnungslos. Um eine ausgewogene Zusammenstellung von Interessen, Fähigkeiten und Begabungen in Teams zu erreichen, hat der Diskussionsteilnehmer in seinem Unternehmen Besetzungspanels etabliert. Neue Mitarbeiter werden erst nach einer Zweit- oder Drittmeinung eingestellt

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Kunden Beispiele

Ich staune noch heute, mit welcher Klarheit uns Paula Brandt innerhalb kurzer Zeit zu unserem neuen Geschäftsmodell geführt hat. Sie scheint die Fähigkeit zu haben, in alles Strukturen hereinzubringen.

CEO, Infrastruktur Beratung

Das Allerwichtigste? Wir haben unsere KPIs endlich erreicht. Aber ehrlich gesagt war mir das Feedback einer meiner Führungskräfte noch wichtiger: ‚Sie haben die Herzen der Mitarbeiter erreicht.‘ Jemals dahin zu kommen hätte ich vor den Sparring-Sitzungen mit Paula Brandt ganz bestimmt nicht erwartet.

Geschäftsführer, Auslandsniederlassung Technologie-Konzern

Endlich mal nicht so ein Kästchenmaler. Paula Brandt hebt sich angenehm von anderen Strategieberatern ab, weil sie 100% Pragmatismus mitbringt. Aus meiner Sicht hat sie eine Alleinstellung.

Geschäftsführer, Maschinenbau-Unternehmen

Ich bedanke mich für die angenehme Zusammenarbeit mit Ihnen. Es war nicht nur fachlich zielführend, sondern auch eine Bereicherung, Sie als Persönlichkeit kennen gelernt zu haben.

Vertriebsleiter, Rechenzentrum

Ihr direkter Draht zu uns

Zeche Zollverein Katernberger Straße 107 45327 Essen

Phone: +49 201 299 799 88

Web: www.paula-brandt.de

Einmal agil – immer agil?

 

 

 

 

Oder anders gefragt: Sind Veränderungen Richtung Agilität nachhaltig oder wird das Unternehmen im Zweifelsfall von seiner eigenen Trägheit eingeholt? Klar ist: Unternehmen bekommen den Wandel nicht geschenkt. Über Jahrzehnte etablierte Sitten lassen sich nicht über Nacht ändern. Nicht jeder Ablauf, Mitarbeiter oder Führungskraft kommen mit einer agilen Struktur zurecht. Das muss respektiert werden. Fast lebenswichtig ist allerdings das Gefühl, gebraucht zu werden und am richtigen Platz zu sein. Das Gefühl verspüren viele nicht, das kann eine Diskussionsteilnehmerin schockierend bestätigen: „Es wird nicht geredet, es wird gefeuert“.

In der Diskussion stellt sich heraus, dass das Buzzword „agil“ der Entwicklung eines agilen Unternehmens im Wege steht. Nur allzu leicht entsteht bei Mitarbeitern der Eindruck, dass eine Führungskraft alles als altmodisch und falsch abwertet. Das Ziel ist eine kontinuierliche Verbesserung, und daran muss ein Unternehmen sich messen lassen. „Unternehmen wollen immer agil sein, versuchen dann aber, alles in ihre bestehende KPI-Struktur hineinzuhämmern“ so Alexander Hochgürtel.

Weitere interessante Events

 

 

 

 

 

Sind damit alle Fragen zu agilen Unternehmen, New Work und der Zukunft unserer Wirtschaft geklärt? Natürlich nicht. Die migosens GmbH führt den Fireside Chat Ruhr weiter – zukünftig an jedem letzten Donnerstag im Monat bei wechselnden Gastgebern. Ein ganztägiges Event findet am 10. Oktober im ->Impact Hub Ruhr in Essen statt.

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Über die Autorin:
Tatjana Guseva ist bei der Go for the 100-Beratung zuständig für Marketing. Zu ihren Aufgaben zählt die Organisation von Events, die Betreuung des YouTube-Kanals sowie der Social-Media-Aktivitäten.

Tatjana Guseva, Mitarbeiterin Marketing

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