KI ist in aller Munde – und erscheint uns doch immer noch wie eine Blackbox.  Was verbirgt sich genau hinter der neuen Technik? Ist es ein Muss, KI im Unternehmen einzusetzen? Viele mittelständische Firmenchefs sind verunsichert Aber nicht nur die ganz großen Firmen wie Google oder Tesla können KI für sich nutzen. Sie bietet gerade den KMU, den kleinen und mittleren Unternehmen, große Chancen. Wir zeigen im Artikel welche das sind.

Klarheit auf das Thema KI: Der Essener Wissenschaftssommer

 

 

 

 

Die Veranstaltung „Daten sind das neue Koks – Wie künstliche Intelligenz Unternehmen anfeuert“ von ->neusta software development west GmbH zeigt, wie Firmenchefs KI nutzen können. Entsprechend groß ist der Andrang – es sind heute über 100 Teilnehmer erschienen. Neben Impulsvorträgen bietet neusta zahlreiche Informationsstände rund um KI, auf denen die Mitarbeiter konkrete Anwendungsmöglichkeiten vorstellen. Das weckt nicht nur die Neugier der Teilnehmer, sondern regt sie auch zu zahlreichen Fragen an. In den Impulsvorträgen kommen nicht nur KI-Experten und Data Scientists zu Wort, sondern auch Ethikforscher.

Die Verwirrung: Was steht hinter AI, KI, Machine Learning und Deep Learning?

 

 

 

 

 

Zusammengefasst wird deutlich: Im Alltag geraten die Begriffe rund um KI durcheinander. AI steht für Artificial Intelligence und ist die englische Bezeichnung für künstliche Intelligenz. Ein Teilbereich der KI ist das Machine Learning, mit dem sich Probleme in der IT anhand bestimmter Muster lösen lassen. Wie funktioniert das genau? Zunächst erhält das System relevante Daten und Algorithmen. Dieser Datenbestand wird nach bestimmten vordefinierten Regeln analysiert. Die gewonnenen Ergebnisse lassen sich verallgemeinern und zur Lösung neuer Problemstellungen verwenden. Die KI ist in der Lage, Daten zu extrahieren, Vorhersagen zu treffen, Wahrscheinlichkeiten für Ereignisse zu berechnen oder Prozesse nach bestimmten Mustern zu optimieren. Was für Laien fremdartig klingt, wird deutlicher, wenn wir uns ein aus dem Alltag bekanntes Anwendungsbeispiel anschauen: Den Spam-Filter vom E-Mail-Programm. Spam-Mails werden bereits heute eben durch Machine Learning selbstständig gefiltert – sprich: Das System lernt immer besser, welche E-Mails zu Spam zählen, je mehr E-Mails als Spam eingeordnet wurden.

Deep Learning wiederum ist ein Teilbereich von Machine Learning. Es ist ein großer Durchbruch im Feld der KI, denn es nutzt neuronale Netze, die unserem menschlichen Gehirn ähneln. Vereinfacht gesagt, können Experten damit die Funktionsweise des menschlichen Gehirns nachbauen, um große Datenmengen zu analysieren. Vorhandene Informationen werden mit neuen Daten verknüpft werden und anhand der neuralen Netze zu neuen Erkenntnissen zusammengefügt. Das Besondere? Einmal aufgesetzt, ist das System in der Lage, selbständig immer bessere Ergebnisse zu erreichen – ohne menschlichen Eingriff. Das geht soweit, dass die KI eigene Entscheidungen treffen kann, und das nur aufgrund von Datenverknüpfungen. Der Mensch hat keinen Einfluss mehr auf den Output.

Sie wollen selber KI Anwendungen entwickeln?

 

 

 

 

 

 

Der US-Gigant Tesla nutzt KI z.B. beim autonomen Fahren. Sie wollen einmal durch die Augen eines Tesla-Autos schauen? Das geht. Das folgende Video zeigt, wie ein Tesla die Straße und andere Autos wahrnimmt:

Bei der Frage, ob auch kleine und mittlere Unternehmen KI für sich nutzen können, antwortet ->Michael Nisnik mit: „Ja klar!“. Er ist Data Scientist bei der neusta software development west GmbH. Er erklärt, wie der Entwicklungsprozess funktioniert. Am Anfang steht ein sogenannter „open case“. Das ist ein Problem, das mithilfe der KI verbessert werden soll. Für die Entwicklung einer Lösung braucht es ein kleines Team. Die Software, die es für die Entwicklung nutzt, steht großenteils als open source zur Verfügung, d.h. sie ist frei nutzbar. Dazu zählt z.B. das von Google entwickelte Framework TensorFlow. Michael Nisnik appelliert an die Teilnehmer der Veranstalter, gezielt nach Problemen im Firmenalltag zu suchen, um Anwendungsmöglichkeiten zu entwickeln und zu erproben. So können auch KMU die KI nutzen, um betriebliche Prozesse zu optimieren.

Quo vadis KI? Dahin geht die Diskussion heute

 

 

 

 

 

Wie und wie schnell sich die KI entwickelt, ist unklar. „Bis jetzt haben wir eine schwache KI – aber auch die kann ganz viel“ so ->Prof. Dr. Stefan Heinemann von der FOM. Er meint damit, dass KI bislang erst in den Kinderschuhen steckt. Vor allem müsse die Diskussion um die Rechtsgrundlage stärker in den Vordergrund rücken. Schon heute ist die KI beispielsweise in den Bereichen Medizin und Mobilität viel weiter fortgeschritten, als es die Rechtsgrundlage für die Anwendung eigentlich zulässt. Auch ist vollständig vom Menschen unabhängige autonome Fahren technisch bereits heute möglich, es ist aber nicht erlaubt. Warum wird die Diskussion nur zögerlich geführt? Weil es auch um viele normative Fragen geht. „Wir müssen auch über Ethik reden“ so Heinemann. Dazu zählt: Was wollen wir mit KI erreichen? Wir sollten es als Tool nutzen, um unsere Zukunft nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Wir sollten uns nicht von der KI leiten lassen. „Die Verantwortung muss am Ende der Mensch tragen“, schließt Heinemann seinen Vortrag ab.

Als Fazit kann man sagen: Technisch geht heute schon viel. Aber jeder Firmenchef muss sich selber die Frage stellen, ob er sich bereits heute auf das neue Terrain vorwagt. Die Tools stehen zur Verfügung. Ergo: Er sollte einfach mit einem einfachen Problem beginnen und die Anwendungsmöglichkeiten der KI daran testen.

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Kunden Beispiele

Ich staune noch heute, mit welcher Klarheit uns Paula Brandt innerhalb kurzer Zeit zu unserem neuen Geschäftsmodell geführt hat. Sie scheint die Fähigkeit zu haben, in alles Strukturen hereinzubringen.

CEO, Infrastruktur Beratung

Das Allerwichtigste? Wir haben unsere KPIs endlich erreicht. Aber ehrlich gesagt war mir das Feedback einer meiner Führungskräfte noch wichtiger: ‚Sie haben die Herzen der Mitarbeiter erreicht.‘ Jemals dahin zu kommen hätte ich vor den Sparring-Sitzungen mit Paula Brandt ganz bestimmt nicht erwartet.

Geschäftsführer, Auslandsniederlassung Technologie-Konzern

Endlich mal nicht so ein Kästchenmaler. Paula Brandt hebt sich angenehm von anderen Strategieberatern ab, weil sie 100% Pragmatismus mitbringt. Aus meiner Sicht hat sie eine Alleinstellung.

Geschäftsführer, Maschinenbau-Unternehmen

Ich bedanke mich für die angenehme Zusammenarbeit mit Ihnen. Es war nicht nur fachlich zielführend, sondern auch eine Bereicherung, Sie als Persönlichkeit kennen gelernt zu haben.

Vertriebsleiter, Rechenzentrum

Ihr direkter Draht zu uns

Zeche Zollverein Katernberger Straße 107 45327 Essen

Phone: +49 201 299 799 88

Web: www.paula-brandt.de

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Über die Autorin:
Tatjana Guseva ist bei der Go for the 100-Beratung zuständig für Marketing. Zu ihren Aufgaben zählt die Organisation von Events, die Betreuung des YouTube-Kanals sowie der Social-Media-Aktivitäten.

Tatjana Guseva, Mitarbeiterin Marketing

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