Welche Chancen bietet Ihnen die KI für neue Geschäftsmodelle? Im Rahmen des Essener Wissenschaftssommers stellen beim 33. ComIn Talk Ruhrbotics und soccerwatch.tv konkrete Einsatzbeispiele vor.

KI und die Robotik

 

 

 

 

 

KI spielt in der Robotik eine immer größere Rolle. Eine kurze Historie, wie sie entstanden ist: Während der ersten industriellen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts waren es die Wasser- und Dampfkraft, die mechanische Produktionsanlagen möglich gemacht haben. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts folgte dann die zweite industrielle Revolution – der Beginn von arbeitsteiliger Massenproduktion durch elektrische Energie. IT- und Computertechnologie sorgten in 1970er Jahren schließlich zu einer Automatisierung der Produktion. Und seit dem 21. Jahrhundert bietet das Internet etwas komplett Neues: Eine vernetzte Produktion. ->Daniel Bunse ist Geschäftsführer von Ruhrbotics und spricht von einer exponentiellen Entwicklung von Technik, Software und IT in den heutigen Fabriken. Inzwischen ist die Produktion gleichmäßig auf die Mechanik, E-Technik und Software & IT verteilt.

->Ruhrbotics erarbeitet Lösungen für Kunden in der Industrie. Zu ihren Einsatzgebieten gehören die industrielle Robotik, automatisierte Produktionssysteme, Bildverarbeitung und Anwendungen von KI. Durch Deep-Learning optimieren sie KI Anwendungen. Kurz gesagt: KI kann unendlich viel lernen, wenn sie über genug Rechenkapazität verfügt. Das ist aber auch ihre Momentane Grenze. Beispiele für Einsatzgebiete gibt es viele: Ein Roboter bringt sich selbst das Laufen bei. Ein anderer räumt die Wohnung auf. Ein anderer humanoider Roboter montiert Trockenbauwände. Sie zweifeln ob das gut funktioniert? Und wie. Erschreckend einfach gelingt ihm inzwischen die Arbeit.

„Die installierte Roboteranzahl steigt“ sagt Daniel Bunse. Glauben Sie das? Ein Roboter läuft durch die Wohnung, erkennt eine Socke auf dem Boden, hebt sie auf und wirft sie in den Wäschekorb. Hört sich nach einem Zukunftsszenario an, und das ist es auch. Noch. Aber dieses Szenario ist näher als wir denken. Dieser Roboter könnte schon bereits in ein paar Jahren einsatzbereit sein.

Amateurfußball digitalisiert

 

 

 

 

 

Georg Moser stellt uns sein Unternehmen vor: ->soccerwatch.tv. Amateurfußball digitalisiert – das geht? Da öffnen sich die Augen der Fußballfans im Publikum ganz stark. Georg Moser bekommt die volle Aufmerksamkeit. Wie die Idee entstanden ist? „Mein Nachbar war mal ganz traurig, weil er beim Fußballspiel eines Freundes nicht zusehen konnte, und dann fragte er, warum es am Platz eigentlich keine Webcam gibt“ sagt Moser. Er installierte darauf eine Webcam in einer Plastikbox aus dem Baumarkt an einem Fußballplatz. Das funktionierte allerdings eher bescheiden. Moser verbesserte daraufhin weiter die Idee, Amateurfußball automatisiert und in konstanter Qualität live oder on Demand bereitzustellen.

Hier kam dann die KI ins Spiel. Es entstand eine vollautomatisierte Kamera mit einer Software, die in der Lage ist, dem Spielgeschehen automatisch zu folgen. Sie wird am Flutlichtmaß befestigt, fängt jede Szene perfekt ein und überträgt sie mit LTE an die Plattform soccerwatch.tv.

Ersetzt KI Arbeitsplätze?

 

 

 

 

 

 

 

Oder fragen Sie sich auch: Wie kommt die KI in ein bestehendes Unternehmen? „Alles fängt mit einem Problem an“ so Daniel Bunse. Er und Georg Moser haben gezeigt, dass die Nachfrage auf dem Markt  da ist. Um erfolgreich eingesetzt zu werden, braucht es aber eine ganz konkrete Idee, wo die KI zum Einsatz kommen soll. Dabei muss das Rad nicht neu erfunden werden, viele Anbieter von KI greifen auf bereits bestehende Tools zurück und passen diese ihren Entwicklungen an. Dr. Georg Rüdel ist Gründer von ->Kauz und arbeitet an Chatbots mit einem ausgeprägten Verständnis natürlicher Sprache. Wird diese Art von KI akzeptiert? Schließlich konkurriert sie mit einem persönlichen Ansprechpartner. „Ob einer Chatbots akzeptiert, ist eine sehr persönliche Sache. Manche bevorzugen die Bots sogar, denn sie sind schneller und effizierter“ so Rüdel. Ein Trend ist geboren: Im Servicebereich ist die Technik mittlerweile eine akzeptierte Art der Kommunikation.

„In Deutschland wird in die KI aber deutlich weniger investiert im Vergleich zu anderen Ländern“ so der Senior Business Developer Marcus Groß von der ->adesso. Dies hängt auch mit strengeren Gesetzen für Einsatzbereiche der KI zusammen. Auch eine ethische Frage steht im Raum: Die Hälfte der Vollzeitarbeitsplätze könnte in naher Zukunft durch KI ersetzt werden. Wie gehen wir damit um? Einen Roboter zu sehen, welcher ganz einfach eine Trockenbauwand montiert, kann uns um den eigenen Arbeitsplatz bangen lassen. „Die klassische Arbeit wie wir sie heute kennen gibt es in der Zukunft nicht mehr“, so Moser. Rüdel sieht allerdings dennoch keinen Grund zur Sorge. Seiner Sicht zufolge darf man die KI nicht verteufeln, „Technologien schaffen neue Plätze. Das haben wir in der Vergangenheit schon gesehen. Wenn 50% der Arbeitsplätze wegfallen, entstehen 55% neue“ sagt er.

Klar wird: Der Entwicklung der KI sind gerade in Deutschland rechtliche Grenzen gesetzt. Eine durch KI geführte Patientenakte wie bei unserem Nachbar Österreich ist hier undenkbar. Die KI birgt Chancen und Risiken. Und wie bereits bei der ->Auftaktveranstaltung des Wissenschaftssommers festgestellt, steht wieder die alles beherrschende Frage im Raum: Wie wollen wir unsere Zukunft gestalten?

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Kunden Beispiele

Ich staune noch heute, mit welcher Klarheit uns Paula Brandt innerhalb kurzer Zeit zu unserem neuen Geschäftsmodell geführt hat. Sie scheint die Fähigkeit zu haben, in alles Strukturen hereinzubringen.

CEO, Infrastruktur Beratung

Das Allerwichtigste? Wir haben unsere KPIs endlich erreicht. Aber ehrlich gesagt war mir das Feedback einer meiner Führungskräfte noch wichtiger: ‚Sie haben die Herzen der Mitarbeiter erreicht.‘ Jemals dahin zu kommen hätte ich vor den Sparring-Sitzungen mit Paula Brandt ganz bestimmt nicht erwartet.

Geschäftsführer, Auslandsniederlassung Technologie-Konzern

Endlich mal nicht so ein Kästchenmaler. Paula Brandt hebt sich angenehm von anderen Strategieberatern ab, weil sie 100% Pragmatismus mitbringt. Aus meiner Sicht hat sie eine Alleinstellung.

Geschäftsführer, Maschinenbau-Unternehmen

Ich bedanke mich für die angenehme Zusammenarbeit mit Ihnen. Es war nicht nur fachlich zielführend, sondern auch eine Bereicherung, Sie als Persönlichkeit kennen gelernt zu haben.

Vertriebsleiter, Rechenzentrum

Ihr direkter Draht zu uns

Zeche Zollverein Katernberger Straße 107 45327 Essen

Phone: +49 201 299 799 88

Web: www.paula-brandt.de

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Über die Autorin:
Tatjana Guseva ist bei der Go for the 100-Beratung zuständig für Marketing. Zu ihren Aufgaben zählt die Organisation von Events, die Betreuung des YouTube-Kanals sowie der Social-Media-Aktivitäten.

Tatjana Guseva, Mitarbeiterin Marketing

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