Live für Sie erlebt:
Richard David Precht

Was heißt die “digitale Gesellschaft” für Sie?

“Jäger, Hirten, Kritiker: Eine Utopie für die digitale Gesellschaft”: So lautet der Titel vom aktuellen Buch von Richard David Precht. Am 27.09.2018 hatte ich die Gelegenheit, den vielgepriesenen Autor auf einer Keynote im Essener Kolosseum zu erleben und im Anschluss einige Worte mit ihm zu wechseln.

Finden Sie nachfolgend eine Zusammenfassung seiner wichtigsten Thesen. Was heißt die “digitale Gesellschaft” für Sie als Unternehmer?

Braucht jeder künftig Programmier-Skills?

Bestimmt sind Sie auch schon öfter über diese Streitfrage gestolpert: Sollte jedes Kind bereits in der Schule Programmieren lernen? Für die Befürworter ist das eine Kulturtechnik, die sie für ebenso wichtig wie Lesen und Schreiben halten. Für die Kritiker dagegen ist dies ein “No Go”. Sie halten dagegen, dass nicht jeder gleichermaßen fürs Programmieren geeignet ist.

Richard David Precht gibt eine eindeutige Antwort: Er steht auf der Seite der Kritiker. Als Beispiel führt er seinen Sohn ins Feld, 15jährig. Der ist schon heute in Mathe nicht gut und zeigt so gar kein Interesse am Programmieren. Precht zieht daraus nur einen Schluss. Ihn zu zwingen, Programmieren zu lernen, bringe nichts. Damit hätte der nur noch ein zweites schwaches Fach neben Mathe. Und wäre entsprechend gefrustet.

Überraschend wird es, als Precht seine Ablehnung weiterspinnt und in die gesellschaftliche Entwicklung einordnet. Maschinen übernehmen einfache Tätigkeiten in nahezu allen Arbeitsbereichen. Das ist unbestritten. Aber wussten Sie, dass das z.B. auch Juristen betrifft – die aktuelle Aufarbeitung vom VW-Diesel-Skandal in den US wurde bereits großteilig von Künstlicher Intelligenz durchgeführt? Ebenso werden einfache Buchungsvorgänge im Kaufmännischen schon heute voll und ganz automatisiert abgewickelt, ohne dass überhaupt noch ein Sachbearbeiter involviert wäre.

Was ist die Ableitung daraus?

Precht trifft aus diesen Praxisbeispielen nur eine Ableitung: Künftig werden die meisten einfach gelagerten Jobs wegfallen. Und das trifft auch und gerade einfache Programmierarbeiten. Gebraucht werden nur noch die Besten eines Fachs, nämlich die, die die wirklich komplexen Sachverhalte lösen können. Das gilt auch und gerade in der Informatik. Einfache Programmierjobs werden sang- und klanglos wegfallen. Soweit also zu der Frage, ob jedes Kind programieren lernen sollte. Als künftige Kulturtechnik kann es vielleicht sinnvoll sein. Aber keinesfalls, um Ihrem Kind bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt der digitalisierten Zukunft zu sichern. Wenn Ihr Kind keine Lust auf Programmieren hat, wird es ein schlechter Programmierer – und die werden künftig durch Maschinen, sprich: durch künstliche Intelligenz, ersetzt.

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Kunden Beispiele

Ich staune noch heute, mit welcher Klarheit uns Paula Brandt innerhalb kurzer Zeit zu unserem neuen Geschäftsmodell geführt hat. Sie scheint die Fähigkeit zu haben, in alles Strukturen hereinzubringen.

CEO, Infrastruktur Beratung

Das Allerwichtigste? Wir haben unsere KPIs endlich erreicht. Aber ehrlich gesagt war mir das Feedback einer meiner Führungskräfte noch wichtiger: ‚Sie haben die Herzen der Mitarbeiter erreicht.‘ Jemals dahin zu kommen hätte ich vor den Sparring-Sitzungen mit Paula Brandt ganz bestimmt nicht erwartet.

Geschäftsführer, Auslandsniederlassung Technologie-Konzern

Endlich mal nicht so ein Kästchenmaler. Paula Brandt hebt sich angenehm von anderen Strategieberatern ab, weil sie 100% Pragmatismus mitbringt. Aus meiner Sicht hat sie eine Alleinstellung.

Geschäftsführer, Maschinenbau-Unternehmen

Ich bedanke mich für die angenehme Zusammenarbeit mit Ihnen. Es war nicht nur fachlich zielführend, sondern auch eine Bereicherung, Sie als Persönlichkeit kennen gelernt zu haben.

Vertriebsleiter, Rechenzentrum

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2019-04-25T17:36:36+00:00

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