e.bootis – erfolgreicher Software-Hersteller in Familienhand

“Ein deutscher Mittelständler. Verkauft an Amerikaner, dann von der Gründerfamilie zurückgekauft. Heute klare Spezialisierung auf deutsche Familienunternehmen. Als ich diese Geschichte gehört hatte, war mir klar: e.bootis gehört in meine Reihe #UnternehmerMachenZukunft.”

Gut mit Kunden und Mitarbeitern umgehen, sich verlässlich zeigen, Verantwortung übernehmen.Der Essener ERP-Hersteller e.bootis ist mit seiner konsequenten Spezialisierung und Langfristigkeit in der Betreuung für viele Familienunternehmen und Mittelständler ein gesetzter Partner auf Augenhöhe. Dahinter steht die Inhaberfamilie Langenstein. Sie steht selber als Familienunternehmen eng zusammen, und das über drei Generationen. Ein gar nicht so häufiges Konstrukt in der schnellebigen IT-Branche – und gerade deshalb ein tolles Beispiel für #UnternehmerMachenZukunft.

Gegenseitiger Respekt als Grundlage

I

m persönlichen Kontakt mit beiden ist gegenseitige Wertschätzung fühlbar: Den Gründer Karl Langenstein und seinen Sohn Tim Langenstein, seit Sommer 2020 Vorstandschef, verbindet vieles. “Sicher haben wir auch mal Stress. Aber ich habe das Gefühl wir arbeiten immer besser zusammen“, sagt Tim. Eine seltene Kombination. Was macht’s aus? Einmal: Gemeinschaftlich gepflegte Rituale, ob sonntägliches Tennisspiel oder gemeinsames Jagen, die verbinden. Auch zum Skifahren und Bergsteigen fährt die Familie zusammen.

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Besondere Organisation

  • Gründung der AG: 1999, damals waren 20 Mitarbeiter beteiligt
  • 8 GmbHs unterhalb: Es gibt z.B. eine eigene Vertriebs-, eine Marketing GmbH
  • die Idee dahinter?  Verantwortung abgeben in die einzelnen Teilbereiche – als Motivation für das jeweilige Team, sich noch stärker für die “eigene” Einheit einzusetzen
  • Weitere Vorteile: Schlagkräftige kleine Einheiten + Risikominimierung für das gesamte Konstrukt. Gerade im risikoreichen Projektgeschäft macht das Sinn

Personalmanagement vom Menschen her gedacht

Wo gibt es das noch: Mitarbeiter mit knapp 70 Jahren bestellen noch einen neuen Dienstwagen

  • viele langjährige Beschäftigte

  • kaum Fluktuation

  • eine gelungene Mischung aus “alten Hasen” und Jungen

  • familiärer Umgang auch in der Firma

Erfolgsfaktor reibungslose Nachfolge

Selbst wenn man gut geführte Familienunternehmen als Maßstab nimmt, hat der Übergang in der Firmenspitze vom Vater auf den Sohn ausnehmend gut geklappt. Im persönlichen Kontakt mit beiden ist der gegenseitige Respekt fühlbar.

Firmengeschichte

Konzernerfahrung meets Familienunternehmen

Der Gründer von e.bootis, Dr. Dr. Karl Langenstein, hat einen Background aus der Konzernwelt, zuerst Ende der 1970er Jahre bei Hewlett-Packard und in den 1990ern bei AT&T, wo er unter anderem Europachef im Bereich der Informatik war. Für den Einstieg in die Selbständigkeit Mitte der 1990er konnte er vieles aus den Firmenkulturen von HP und AT&T mitnehmen. Schon die ersten Kunden wie EMSA, Dornier oder der Eppendorfer Gerätebau waren allesamt Familienunternehmen und nahmen die heutige Spezialisierung der Essener Software-Firma vorweg.

Mehr-Generationen-Firma

Sein Sohn Dr. Tim Langenstein ist Vorstandschef seit Sommer 2020. Er hatte 1997 mit 18 Jahren seine Lehre zum Informatiker für Systemintegration bei der damaligen Vorgängerfirma von e.bootis angefangene.  Auch über Vater und Sohn hinaus wird familiäre Beteiligung groß geschrieben. Nicht nur dass der Bruder von Karl Langenstein Entwicklungsleiter in der Firma ist, auch die Schwester vom Tim arbeitet im Marketing. Gerade erst ist außerdem einer der drei  Söhne vom Vorstandschef mit Anfang 20 ins Unternehmen eingestiegen. Drei Generationen sind also erfolgreich in der Firma versammelt.

„Es ist schön, jemanden mit 100 Jahren Erfahrung an der Seite zu haben.“
Dr. Tim Langenstein, CEO e.bootis AG

„Er sagt noch immer Chef zu mir“
Dr. Dr. Karl Langenstein

„Das wirst du auch immer bleiben.“
Dr. Tim Langenstein

Erfolgsgeheimnisse

Die hanseatische Kaufmannsehre mag selten geworden sein.
Bei e.bootis lebt sie weiter.

Was e.bootis auszeichnet:

  • weder Organisation noch Prozesse und Regeln der Zusammenarbeit sind in Stein  gemeißelt
  • gemeinsam entwickeln Führungsriege und Mitarbeiter Strukturen weiter – im gegenseitigen Dialog
  • O-Ton „Wir sagen, wie wir uns kurz-, mittel und langfristig bewegen wollen und nehmen die Leute dabei mit.“
  • Das große Plus: Die familiäre Unternehmenskultur

Live erleben: e.bootis in Bildern

Nötig in der Krise ist: Eine saubere Bestandsaufnahme durchführen. Entschlossen Sofortmaßnahmen treffen, um umsatzeinbrüche abzusichern. Aber wenn das getan ist, sollte der Unternehmer die Zukunft in den Blick nehmen. Nichts vermittelt einer Belegschaft mehr Perspektive, als gerade jetzt einen Fahrplan zu haben, wo es zukünftig hingeht.

Funfact:
Dieser HP-Computer hat 1978 einen weltweiten Ergnonomiepreis gewonnen

#Familie
#Nachfolge
#Brüder
#Vater & Sohn
Sidefact:
Decken im Borussia Dortmund + Schalke Style

Wo der Faktor Mensch noch zählt

O-Ton Tim Langenstein: “Bei unseren Software-Projekten ist 60-70% der Faktor Mensch verantwortlich für den Erfolg.” ERP-Projekte sind also nicht rein technikgetrieben – es kommt auf die Menschen dahinter an. Auf die, die das System nutzen. Und auf die, die es einführen.